Gewohnheiten

 
 
Völlig banal. Und doch hätte ich nicht gedacht, dass sich uralte Gewohnheiten nach vielen Jahren doch noch ändern können.

Auch wenn es Phasen ohne gab, ging’s nie wirklich ohne.
Die Marke wechselte im Laufe der Jahre ein paar Mal. Ebenso die Zubereitungsart. Danke Technik!
In gewisser Weise war und ist er ständiger Begleiter. In nahezu jeder Lebenslage.
Egal wann und egal wo.
Nur Gewohnheit? Ein stückweit Vertrautheit. „Zuhause“.
Kultur?

Nun, er blieb. Die Süße ging.

Erstaunlich, was alles möglich ist.

Weiter gehts doch immer auf irgendeine Weise.

Ich sagte ja schon: völlig banal. Trotzdem wäre jeder Tag ohne Kaffee ein schlechter Tag. :)
 
 
 

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Nichts egal?

 
 
Wenn das Nichts tatsächlich nichts ist, kann es auch nicht begrenzt sein, folglich kann es auch kein Dahinter oder Danach geben.

Ich bin noch unentschlossen, ob das dann gut oder schlecht für uns (uns = Mensch) ist.
Womöglich ist das auch egal.

Nichts ist egal,

nichts ist egal.

 
 

Seifenblasenbloggerei

 
 
Wenn ich einen Blog lese, der sich auf die Fahne geschrieben hat, seine Inhalte wären in der Tat und ausschließlich selbst erlebt, empfunden, dann aufgeschrieben, lese ich die Einträge unter dem Gesichtspunkt der Authentizität.
Meist mit Spannung, manchmal amüsiert oder mit Gänsehaut, und auch schon mal mit weit aufgerissenen Augen ob dem Beschriebenen.
Zum Glück fühle ich mich nur selten enttäuscht.
Doch da gibt es vereinzelte Blogs, deren Erzählungen von Lebensgeschichten sind so dermaßen konzentriert, dass ein einzelner Mensch im Laufe (s)eines einzigen Lebens sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht allesamt selbst erlebt haben kann. Nicht in dieser Form…

Schade. Denn im Grunde liest es sich hervorragend. Spannung pur. Gefühl pur. Selbst als erfundene Geschichten würden sie beim Lesen Freude machen. Aber eben nicht, wenn sie als authentisch ausgegeben werden. Da wird es dann unglaubwürdig und somit langweilig. Der …aufmerksame… Leser merkt das, wissen die das denn nicht?
Warum macht sich da jemand was vor – und den Lesern?
Auch diese Seifenblase wird eines Tages platzen.
Schade eigentlich.