Verwundert schüttle ich den Kopf.
Als ich meine E-Mails abrufe und den Posteingang überfliege, prangt mir der Betreff: „Gutschein für 1 Blowjob“ entgegen. Oh man, denke ich, jetzt gibts da schon Gutscheine für.
Der Absender lautet wie einer dieser zahlreichen Affären-, Seitensprung-, Partneragenturen, die ich jedoch nicht nutze. Wie kommem die zu meiner E-Mail-Adresse??? Hat mich da ein „lieber“ Freund etwa „empfohlen“?
Dann fällt mir auf, dass eine E-Mail einging, die zur exakt gleichen Zeit erstellt wurde. Eine Nachricht eines Webshops, bei der ich vor einiger Zeit Bettwäsche und anderes bestellte.
Nun, ein Blowjob und Bettangelegenheiten haben nun nicht unbedingt miteinander zu tun. Nicht zwangsläufig und nicht ausschließlich.
Wegen dieser exakt gleichen Uhrzeit vermute ich aber doch einen Zusammenhang. Ob nun die Kunden-Mail-Adressen dieser Bettsachenfirma geklaut worden sind oder dieser Webshop E-Mail-Adressen an die Gutschein-Blaseagentur verkauft hat, werde ich nicht herausfinden können.

Aber, ihr Idioten da draußen, Gutscheine für Blowjobs möchte ich nicht haben. Genauso wenig brauche ich eine P.vergrößerung. Und nein, ich öffne solche Mails grundsätzlich nicht, außerdem ist mein Papierkorb auch ohne Gutscheine unbegrenzt aufnahmefähig.
Internet… Fluch und Segen.
 
 
 

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