Zwei teilen. Du musst zwei teilen. Du wirst sonst nicht gesund. Schlafe ich? Wache ich? Langsam spüre ich mich. Mein Mund ist trocken. Meine Zunge ausgetrocknet. Mein Hals brennt. Meine Haut schmerzt. Mein Kopf platzt. Ich lausche in den dunklen Raum hinein. Atemgeräusche. Rasseln. Bin ich das? Schnarcht der Hund? Wasser. Nur einen Schluck. Wasser. Ich kann mich nicht bewegen. Oder doch. Ein bisschen. Ich drehe den Kopf. Dort, rechts, wartet ein Glas Wasser. Ich ahnte schon, wie diese Nacht ablaufen würde. Zwei teilen. Ich muss immer zwei teilen. Je mehr ich entdecke, desto schneller gesund. Doch was teilen? Rechtecke? Ich erinnere mich nicht genau. Aber es muss sein. Ich muss zurück. Zurück in diesen Schlaf. Zurück zu jenen, die teilbar sind. Das kalte Wasser in meinem Mund rettet mich. Wasser ist Lebensquell. Zwei, drei Schlucke, die ich gierig zu mir nehme, danach bin ich erschöpft. Es ist kurz nach Mitternacht. Ich will schlafen. Mein Körper glüht. Ich muss schlafen. Ich muss zurück in diesen Traum. Oder Schwebezustand. Zwei teilen. Ich muss zwei teilen. Ich horche wieder in die Nacht hinein und weiß, es wird sich wiederholen. Ein paar Mal noch in dieser Nacht. Fieber. Es gibt kein Entrinnen.

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