An manchen Tagen steht man richtig mittendrin, Füße spürbar auf dem Boden, man spürt den Wind und die Sonne, oder die Kälte. Man spürt den Atem. Und man spürt das Leben mit all seinen Facetten, also auch den Tod. Es ist alles wirklich da.
Und an manchen Tagen fühlt es sich an, als läge alles im Nebel verborgen, alles Laute ist gedämpft, Alltagsgeräusche klingen, als würde man hinter dickverglasten Scheiben sitzen und auf dicken Teppichen gehen. Es fühlt sich an, als wäre nichts wirklich da. Nicht das Treiben draußen vor der Türe, nicht das Ticken der Uhr, nichts Gegenwärtiges, nichts was in der Zukunft liegt. Und man selbst fühlt sich wie in einer Luftblase, die ziellos im Universum herumschwebt und das Äußere von innen heraus betrachtet. Unwirklich eben.

Heute ist so ein Tag. Ein Moment, in dem ich gerne eine Zigarette rauchen würde. Nur eine. Einmal.

 
 

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