Manchmal wache ich morgens auf, öffne die Augen und in diesem Moment liegt das Wesen eines Menschen wie ein geöffnetes Buch vor mir.
Ich kann darin lesen, Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort. Ich kann hineinsehen wie in einen kristallklaren Bergsee, bei dem man durchs unbewegte Wasser tief hinunterblicken kann.
Alle Fragen sind plötzlich beantwortet, jedes Zögern ist gewichen, alles ist ruhig und gut.
Ich sehe hinein – und verstehe. Und ein Lächeln geht auf die Reise.
Ich genieße den Morgen. Und dieses Gefühl. Ich genieße den Augenblick, denn nächsten Morgen kann es schon wieder anders sein.
 
 
 

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