Manchmal weine ich um vertane Chancen.
Warum hast du nicht…? Warum konntest du nicht…? Warum…? Wie wäre es gekommen, wenn du anders reagiert hättest? Wenn du gesagt hättest, dass…? Oder wenn du nichts gesagt hättest? Fragen über Fragen an mich, ohne die Antwort zu kennen.
Als ob es eine Rolle spielte. Das Heute wäre trotzdem das Heute. Ich würde so oder so nur dieses Heute kennen, nicht das andere. Wozu also diese grübelnden Gedanken? Dumme Kuh. Du. (Ich.)
Manchmal schmerzt es. Noch. Man sagt, es hat alles seinen Sinn. Hat es das? Klar suche ich (und wenn ich lange genug dran bleibe, finde ich dann auch) den Sinn, der das IST schön macht, schöner, als es vielleicht wäre, auch wenn das Wäre in den Träumen verloren bleiben muss.
Es ist nicht gut, zu grübeln. Ich weiß schon.
Manchmal ist da auch nur Wehmut, ohne Tränen. Eine leise, sanfte Melancholie. Ein Lächeln inmitten der Schatten.
Ich weiß nicht, ob es jemals vergehen wird. Es ist wie ein sanfter Wind, der über mich hinweghaucht, mich umspielt. Vielleicht für immer. Wer weiß das schon.
Es ist gut, dass Tage nicht gleich sind.
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