Nichts egal?

 
 
Wenn das Nichts tatsächlich nichts ist, kann es auch nicht begrenzt sein, folglich kann es auch kein Dahinter oder Danach geben.

Ich bin noch unentschlossen, ob das dann gut oder schlecht für uns (uns = Mensch) ist.
Womöglich ist das auch egal.

Nichts ist egal,

nichts ist egal.

 
 

Seifenblasenbloggerei

 
 
Wenn ich einen Blog lese, der sich auf die Fahne geschrieben hat, seine Inhalte wären in der Tat und ausschließlich selbst erlebt, empfunden, dann aufgeschrieben, lese ich die Einträge unter dem Gesichtspunkt der Authentizität.
Meist mit Spannung, manchmal amüsiert oder mit Gänsehaut, und auch schon mal mit weit aufgerissenen Augen ob dem Beschriebenen.
Zum Glück fühle ich mich nur selten enttäuscht.
Doch da gibt es vereinzelte Blogs, deren Erzählungen von Lebensgeschichten sind so dermaßen konzentriert, dass ein einzelner Mensch im Laufe (s)eines einzigen Lebens sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht allesamt selbst erlebt haben kann. Nicht in dieser Form…

Schade. Denn im Grunde liest es sich hervorragend. Spannung pur. Gefühl pur. Selbst als erfundene Geschichten würden sie beim Lesen Freude machen. Aber eben nicht, wenn sie als authentisch ausgegeben werden. Da wird es dann unglaubwürdig und somit langweilig. Der …aufmerksame… Leser merkt das, wissen die das denn nicht?
Warum macht sich da jemand was vor – und den Lesern?
Auch diese Seifenblase wird eines Tages platzen.
Schade eigentlich.
 
 

es wagen?

 
 
Sapere aude. Wage es, weise zu sein.

Was ist weise? Wann ist man weise?
Ist man weise, nur allein, weil man es wagt?
Aber WAS wagt?
Wird man nicht erst dadurch weise, weil man gewagt hat?
Wagen bedeutet doch, etwas zu tun, das mit Risiko behaftet ist, sich also trauen, trotz eines Abers?
Dann wäre weise eine Folge der Erfahrung, Erkenntnis – Ergebnis, dessen, was man getan hat.
Also kann einer, der sich nicht traut, niemals weise werden oder sein?

Also doch allein durch wagen weise sein?

Ändert sich etwas, wenn man weise wird?

Wird irgendetwas leichter?